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Arthrose – Gelenkverschleiß bei Hunden

Taokinesis / Pixabay

Auch Hunde sind, wie die Menschen, von den Verschleißerscheinungen an den Gelenken betroffen und leiden unter den Schmerzen, die diese Erkrankung verursacht. Wenn der Hund plötzlich lahmt oder ein steifes Gangbild zeigt, liegt die Vermutung nahe, dass er sich einfach „vertreten“ hat. Hält das unübliche Haltungsbild über einen längeren Zeitraum an, sollt man dies abklären lassen. Verdickte Gelenke sind beispielsweise ein Indiz für die Erkrankung.

Anhand von Röntgenaufnahmen erkennt ein Tierarzt schnell, ob eine Arthrose vorliegt. Mit den Röntgenaufnahmen lässt sich auch der Schweregrad der Erkrankung bestimmen.

Häufig tritt die Arthrose altersbedingt bei Hunden auf, es gibt aber auch vereinzelt jüngere Hunde, die erblich bedingt davon betroffen sind. Aufgrund ihrer körperlichen Merkmale erkranken jedoch auch bestimmte Rassen übermäßig häufig an Arthrose. Englische Bulldoggen, Bassets und auch Dackel sind hier als Beispiel zu nennen. Aber auch alle Hunde über 40 Kilogramm, deren Gelenke übermäßig belastet werden, neigen zu dieser degenerativen Gelenkerkrankung.

Nach der Diagnose kann ein Therapieplan erstellt werden, wobei jedoch von vornherein entschieden ist, dass die Erkrankung nicht geheilt werden kann. Durch eine geeignete Physiotherapie und Medikamente kann nur das Voranschreiten der Krankheit verlangsamt werden. In einigen Fällen wird auch operiert und der geschädigte Knorpel entfernt oder das Gelenk gänzlich versteift. Hilfreich ist auf alle Fälle die Unterstützung der Gelenke durch ein orthopädisches Hundebett. Sinnvoll ist dies nicht erst nach dem Ausbruch der Krankheit. Prophylaktisch und vorbeugend kann der Hund schon sehr früh mit einem solchen Bett ausgestattet werden. Eine eventuelle Krankheit kann dann später einsetzen oder abgemildert verlaufen.