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Bandscheibenvorfall bei Hunden – eine schmerzhafte Erkrankung

Take-it / Pixabay

Auch beim Hund fungieren die Bandscheiben als Puffer zwischen den einzelnen knöchrigen Wirbelkörpern. Sie sind aus einer festen aber gallert-artigen Gewebe aufgebaut. Die Bandscheiben sind ständigen Belastungen ausgesetzt. Können sie diesen nicht mehr standhalten, tritt der gallertartige Kern aus ihrem Inneren heraus und drückt auf umliegende Nerven und/oder das Rückenmark. Je nach Schweregrad des Bandscheibenvorfalls verursacht dies teilweise extreme Schmerzen und sollte entsprechend behandelt werden.

Leidet der Hund unter einem Bandscheibenvorfall, ist dies bei einem akuten Vorfall recht leicht erkennbar. Ist das Tier ist dann in seinen Bewegungen stark eingeschränkt und zeigt Anzeichen von Schmerzen. Es sollte in diesem Fall schnell gehandelt werden. Ist der Bandscheibenvorfall besonders stark ausgeprägt, kann es zu Lähmungserscheinungen kommen. Eine Kontrolle von Körperteilen und Muskelgruppen wird beeinträchtigt und es kann dadurch beispielsweise zu einer Inkontinenz kommen. In diesem Fall wird Druck auf die Nerven ausgeübt, die den Schließmuskel kontrollieren.

Die Behandlung eines Bandscheibenvorfalls beim Hund richtet sich natürlich nach dem Schweregrad. Leichte Vorfälle lassen sich mit Medikamenten und einer Schonung gut behandeln, bei einem schwereren Krankheitsverlauf, insbesondere bei Lähmungserscheinungen, ist eine rasche Operation meist unumgänglich und der Hund braucht anschließend mehrere Woche absolute Ruhe, bevor langsam mit der Physiotherapie begonnen werden kann. Bandscheibenvorfälle bei Hunden sind leider nicht gerade selten. Vermehrt treten sie bei Rassen wie Dackeln, Jack Russel und Yorkshire Terrieren, Beaglen, Möpsen, Französischen Bulldoggen und auch Golden Retrievern und Labradoren auf. Optimal für die betroffenen Tiere ist eine Lagerung in einem orthopädischen Hundebett.