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Ein Hundebett oder Hundekissen selber machen und nähen

Neben der Möglichkeit, ein Hundebett fix und fertig zu kaufen, kann man sich natürlich auch ein Hundekissen oder Hundebett selber nähen und machen. Bei recht kleinen Hunden ist das noch ein recht überschaubarer Aufwand. Bei größeren Hunden wird dies aber leicht zu einem echten Projekt. Aber, nehmen wir einmal die Herausforderung an.

Für das eigene Nähen eines Hundebetts sollte man, inclusive der Vorbereitung etwa 5 Stunden Zeit einplanen. Darin einberechnet sind die Beschaffung der Materialien, die Planung und das Nähen des Hundebetts.

Wer die Arbeit scheut, kann unserem Ratgeber für professionelle Hundebetten folgen.

Hundebett selber nähen – Welche Form soll das selber gemachte Hundebett haben?

Viele Hundebetten haben eine entweder rechteckige Form oder sind rund geschnitten. Für diesen Beitrag haben wir uns für die runde Form entschieden, da diese recht einfach zu fertigen ist und sich sehr schnell ein Erfolgserlebnis einstellt. in einem späteren Beitrag werden wir euch noch das Fertigen einer rechteckigen Matratze für den Hund vorstellen.

Es gibt auf YouTube eine sehr schöne Anleitung, die zwar nicht von uns stammt, die aber den Fertigungsprozess für das runde Hundebett sehr schön veranschaulicht. Wir haben es am Ende des Artikels für euch in den Beitrag verlinkt und eingefügt.

Wie finde ich die richtigen Maße für mein selber genähtes Hundekissen?

Ein wichtiges Maß für das Hundebett ist die Liegefläche. Sie muss dem Hund angepasst werden und sollte nicht zu klein gewählt werden. Zwar kann sich der Hund beim Schlafen „platzsparend“ zusammenrollen. Genau wie beim Menschen wirkt aber eine einzige Schlafposition eher anstrengend. Wir sollten dem Hund dich Chance geben, die Stellung zu wechseln und sich auch einmal auszustrecken.

Eine gute Faustformel für die richtige Größe einer kreisrunden Liegefläche für den Hund ist:

Durchmesser der Liegefläche = Länge des Hundes (ohne Schwanz) + 10%

Wie geht die richtige Berechnung nun im Detail? Hier ein Beispiel. Angenommen, die Fellnase hat eine Länge (ohne Schwanz) von 50 cm. Diese 50 cm merken wir uns. Nun benötigen wir noch 10% von diesen 50 cm. Wir dividieren einfach die 50 cm durch 10 und erhalten 5 cm. Insgesamt beträgt also der Durchmesser der Liegefläche 50 cm + 5 cm = 55 cm.

Die extra 5 cm hören sich vermutlich zunächst nach nicht sehr viel an. Es macht aber in der Wirklichkeit sehr viel aus und kommt dem Komfort für den Hund sehr entgegen. Der Durchmesser von 55 cm bezieht sich allerdings nur auf die Liegefläche. Hinzu kommt dann die Umrandung des Hundebetts.

Verschnitt und den Platz für die Nähte beim Nähen des Hundekissens bzw. des Hundebetts bitte ebenfalls gesondert hinzurechnen.

Hundebett selber machen – Welche Materialien werden benötigt?

Für die gepolsterte Umrandung des Hundebetts und einen Teil des wendefähigen Kissens bestehen aus sogenanntem Teddy-Plüsch. Er ist als Meterware erhältlich. Der einfachheit halber haben wir euch passende Meterware herausgesucht. Die Vorschläge findet ihr hier:  Teddyplüsch Meterware

Weiterhin benötigt man normalen Baumwollstoff. Dieser sollte nicht zu dünn sein und muss den Belastungen des Hundes Gewachsen sein. Besispiele könnt ihr hier finden: Baumwollstoff Motiv Hund, Meterware

Zuguter letzt die Füllung für das Hundebett. Hier ist die sogenannte Füllwatte zu empfehlen. Bei ihr ist zu beachten, dass diese sich beim täglichen Gebrauch noch etwas „setzt“ und dadurch Bauschkraft verliert. Deshalb ist es wichtig, bereits beim Stopfen die Watte sehr fest einzufüllen. Hie ist der Link: Füllwatte

 

Und hier die Video-Anleitung für das selber machen und Nähen des Hundebetts mit einem eingelegten Hundekissen