Skip to main content

Die Wasserqualität schnell und einfach per Wassertest mit Teststreifen selbst bestimmen

Die Nitratbelastung im Wasser und verschiedene Lebensmittelskandale verunsichern die Verbraucher. Oder, man hat einen Hauswasserbrunnen und möchte die Qualität des geförderten Wassers bestimmen. Vielleicht, es geht auch einfach darum, das Wasser für das Aquarium oder den Gartenteich zu überwachen und einzustellen. Es gibt noch viele weitere Gründe, das Wasser zu testen und die Wasserqualität zu bestimmen. Die Motivation ist vielfältig.

Zum Glück ist die Auswahl an verschiedenen Schnelltests und Teststreifen vielfältig. Sehr viele Parameter, die die Wasserqualität bestimmen und früher nur in Labors bestimmt werden konnten, können heutzutage mit einfach zu bedienenden, sicheren und vor allem genauen Schnelltests bestimmt werden.

Folgende Wasserparameter können mit einfachen und kostengünstigen Schnelltest Teststreifen bzw. Wassertests selbst bestimmt werden:

  • pH Wert
  • °dH (Grad deutscher Härte,  Wasserhärte und Gesamthärte)
  • Nitrit, Nitrat, Chlor
  • Schwermetalle wie Kupfer, Blei

Der pH-Wert des Wassers mit pH Teststreifen bestimmen

PH Teststreifen (100 Stück) für Trinkwasser; leichte 3-Farben-Erkennung mit detailliertem Messbereich von 4,5 – 9; einfach, schnell und präzise in Flüssigkeiten pH Wert messen -

Bestimmung des Wassers im Schnelltest Teststreifen bestimmen

Der pH-Wert des Wassers gibt an, ob das Wasser sauer oder basisch ist. Der Wert 7 kennzeichnet den neutralen Punkt. Je ist der Wert kleiner als 7, so liegen saure Verhältnisse im Wasser vor, und zwar um so saurer je kleiner der pH-Wert ist. Anders herum, ist der pH-Wert größer als 7, dann spricht man von basischem Wasser. Hier gilt, je höher der pH-Wert ist, um so basischer ist das Wasser.

Die Trinkwasserverordnung besagt, dass des Leitungswasser einen pH-Wert von 6,5 bis 9,5 haben muss. Die EU Richtlinie fasst es etwas enger und legt die Rahmenwerte von 6,5 bis 8,5 fest.

Zum Vergleich: Eine 5%ige Essigsäure hat einen pH-Wert von etwa 2,4. Sprudelwasser aus der Flasche enthält die Kohlensäure und hat meist einen pH-Wert von etwa 5.

Die Geschmack von Säure kennen wir alle. Der Geschmack basischer Lebensmittel ist hingegen weniger bekannt. Man kann den Geschmack als seifig durchaus treffend beschreiben.

Mit dem Trinkwasser und der Nahrung führen wir also unserem Körper saure, neutrale oder basische Flüssigkeiten zu. Dies hat natürlich auch einen Einfluss auf unsere Gesundheit im Allgemeinen und den Magen und die Verdauung im Speziellen. Ein gesundes Säure-Base Gleichgewicht sollte das oberste Ziel sein. Eine übermäßige Aufnahme saurer Produkte (dazu zählt auch Sprudelwasser, Essig, Erfrischungsgetränke saure Gurken usw., sollte Vermieden werden. Die Balance ist wichtig.

Die Messung des pH-Werts mit Teststreifen oder dem pH Messgerät

Der pH Wert kann mit einem Wassertest Teststreifen sehr schnell bestimmt werden. Die Schnelltest Streifen werden einfach in das Wasser gehalten und zeigen dann nach einer kurzen Wartezeit durch unterschiedliche Farben den pH-Wert an, der auf einer Vergleichstabelle ablesbar ist. Diese Tests sind im Handel einfach erhältlich und günstig zu kaufen. Darüber hinaus gibt es auch pH-Wert Messgeräte. Sie sind gerade für den häufigen Test bestimmt. Weiterhin sind diese pH Messgeräte sehr viel genauer in der Ablesung als die Teststreifen und können den pH-Wert auf Nachkommastellen genau bestimmen. Die Ablesung erfolgt ganz einfach über eine LCD Anzeige.

Folgende Teststreifen und pH Messgeräte können wir empfehlen. Sind preislich erschwinglich und verlässlich in der Anwendung:

 

Die Wasserhärte °dH, Grad deutscher Härte und Gesamthärte des Wassers

Die Wasserhärte beeinflusst die gesundheitliche Qualität des Wassers so gut wie gar nicht. Dennoch ist dieser Wasserwert für die meisten Personen und Haushalte von Interesse. Zum einen schmeckt sehr hartes Wasser etwas seifig und das missfällt den meisten Leuten. Hartes Wasser kann den Geschmack von Tee, Kaffee und anderen Getränken negativ beeinflussen und auch pur genossen ist sehr hartes Wasser alles andere als ein Genuss.

Darüber hinaus ist die Wasserhärte auch für den alltäglichen Umgang des Wassers von Bedeutung und beeinflusst, wie stark beispielsweise Waschmittel oder Geschirrspülmittel dosiert werden müssen, oder er führt bei hartem Wasser zu Verkalkungen und zu Verschleiß bei Geräten durch die Bildung von Kalkablagerungen.

Die Konzentration der Kalk (Kalzium-) und Magnesiumionen bestimmt dabei den Härtegrad des Wassers. Je höher diese Konzentration ist umso höher ist der Härtegrad ud desto härter ist das Wasser.

Das Trinkwasser wird nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz in Deutschland in diverse Härtegrade unterteilt. Im Jahr 2007 hat man sich hier den europäischen Angaben angeschlossen und benennt den Härtgrad offiziell nicht mehr in Grad deutscher Härte °dH, sondern wird in Millimol Kalziumcarbonat je Liter angegeben.

 

 

Ideal ist es, wenn das Wasser so weich wie möglich ist. Bei geringen Härtegraden befindet sich wenig gelöster Kalk im Wasser. Das macht sich geschmacklich bemerkbar und schont Geräte durch keine oder wenig Verkalkungen. Es gibt viele Geräte für eine Entkalkung des Wassers, insbesondere des Trinkwassers. Tischwasserfilter, Wasserhahnfilter und Untertischfilter sind sehr beliebt.

Die Messung der Wasserhärte mit einem Schnelltest

Die Wasserhärte kann ebenfalls mit einem Wassertest in Schnelltestform ermittelt werden. Der Schnelltest besteht normalerweise aus Streifen, die durch eine markante Färbung den Härtegrad anzeigen und ablesbar machen. Darüber hinaus gibt es auch Schnelltests, bei denen man eine Flüssigkeit in das Wasser nach Anleitung topfen muss. Auch hier wird der Wert über die Färbung abgelesen.