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Ein Vogelhaus kaufen – ladet die Vögel ins Futterhaus ein.

Ein Vogelhäuschen trägt zur Arterhaltung bei und bietet eine tolle Möglichkeit für die Beobachtung. Das Bild zeigt ein Vogelhäuschen mit zwei Buchfinken.

Ein Futterhaus trägt zur Arterhaltung bei und bietet eine tolle Möglichkeit für die Beobachtung. ivabalk / Pixabay

Du interessierst dich für unsere heimischen Vögel und möchtest dir ein Vogelfutterhaus bzw. ein Vogelhaus kaufen? Gleichzeitig bist du von den Vögeln fasziniert und möchtest sie beobachten? Und, du möchtest ihnen helfen, Futter zu finden?

Hier erklären wir dir, warum das Füttern unserer heimischen Vögel wichtig ist. Wichtiger vielleicht, als du zunächst denkst. Denn eine Fütterung ist nicht nur im Winter, bei Schnee und Eis, sinnvoll. Die Meinung, eine Fütterung wäre nur im Winter sinnvoll, ist nicht richtig und hält sich sehr hartnäckig. Wir versuchen zu erklären, warum ein kontinuierliches Futterangebot über das gesamte Jahr und besonders während der Aufzucht des Nachwuchs sehr wichtig ist.

Möchtest du gleich ein Vogelhaus kaufen und möchtest sofort eine Empfehlung bekommen? Dann schau gleich nach, aber vergiss nicht, später unseren Ratgeber weiter unten zu lesen. Es gibt zwar viele Modelle auf dem Markt, wir haben unsere Auswahl beschränkt auf die Modelle, die über eine lange Zeit eine gute Bewertung in der Nutzerzufriedenheit erzielen konnten und die unserer Meinung nach funktionell gut konstruiert sind.

Vogelfutterhaus für die Montage am Fenster

Bitte beachtet auch unsere Tipps für eine zuverlässige Montage der Vogelhäuser mit Saugnapf (Link).

 

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Vogelhaus zum Aufhängen

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Vogelhäuschen mit Ständer

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Futtersäule und Futterstation für Fettfutter bzw. Meisenknödel

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Vogel-Futtersäule und Futterstation für loses Körnerfutter, zum Aufhängen

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Deine Checkliste für den Vogelfutterhaus Kauf 

  1. Ein transparentes Vogelfutterhaus für Vögel zur Montage an ein Fenster ist toll für die Beobachtung geeignet. Durch die Nähe zum fenster kann es aber einige Zeit dauern, bis sich die Vögel daran gewöhnen und den Futterplatz annehmen.
  2. Viele Vogelhäuser gibt es als Bausatz aus Holz. Die meisten Modelle, insbesondere jene mit Ständer werden in Einzelteilen als Bausatz verschickt. Der Zusammenbau ist aber sehr einfach und ist schnell erledigt.
  3. Modelle mit Ständer aus Holz gibt es in vielen Formen zu kaufen. Das Holz ständig der Witterung ausgesetzt. Wenn es nicht gepflegt wird, hält es nur wenige Jahre. Die richtige Pflege des Futterhäuschen für Vögel ist aber ganz einfach und wir geben weiter unten Tipps dafür.
  4. Vogelhäuschen aus Holz haben entweder eine offene Bauweise, also ohne Wände, oder eine geschlossene Bauweise, mit Wänden. Bitte beachte vor dem Kauf, dass eine Beobachtung der Vögel bei einer offenen Bauweise sehr viel mehr Spaß macht, als bei geschlossenen Modellen, wo der Blick teilweise versperrt wird.
  5. Stell das Vogelhaus möglichst nicht in direkter Nähe von Büschen auf. Ein freies Blickfeld ermöglicht es den Vögeln herannahende Gefahren, wie zum Beispiel Katzen, rechtzeitig zu erkennen.
  6. Qualität und Holzbearbeitung haben ihren Preis. Die günstigen Modelle weisen oft kleine Fehler auf (leicht ungenau gearbeitet, teilweise rauhe Sägestellen usw.). Allerdings handelt es sich hierbei auch nicht um ein Wohnzimmermöbel, so dass dies durchaus tolerierbar ist.

Warum sollten wir unsere heimischen Vögel füttern?

Wir alle haben die mahnenden Worte im Ohr, die Vögel nur wenig und wenn überhaupt, dann nur im Winter zu füttern. Dann mutet es fast schon unsinnig an, wenn man empfiehlt, unsere heimischen Vögel über das gesamte Jahr hindurch mit Futter im Vogelhaus zu unterstützen. Bevor jemand gleich an dieser Stelle ungläubig das Lesen abbricht, den verweise ich zu meiner eigenen Unterstützung auf die folgenden Links:

Deutschlands bekanntester Ornithologen, Prof. Dr. Peter Berthold, im Interview über das Füttern.

Man kann aber auch bei der Wildvogelhilfe etwas über die Fütterung der Vögel im Futterhaus nachlesen.

Eine ganzjährige Fütterung im Vogelhaus ist optimal und hilft unseren Vögeln am besten

Es gibt unzählige Quellen und namhafte Naturschützer, die eine Fütterung der Vögel im Vogelhäuschen über das gesamte Jahr und besonders während des Winters und (ganz wichtig!) während der Brutperiode befürworten.
Was sind die Argumente? Warum sollen wir unseren Vögeln derart umfassend unter die Arme, bzw. unter die Flügel greifen und im Vogelfutterhaus zufüttern?

In einem intakten Biotop, beispielsweise in einem großen Wald, haben unsere Vögel wenige Probleme, sich eigenständig zu ernähren. Anders sieht in städtischer Umgebung oder auch auf dem Lande aus. Dass die Vögel in der Stadt nicht die Nahrung finden, die sie benötigen leuchtet ein, aber auf dem Lande? Das erstaunt. Aber sehen wir und die Situation auf dem Lande doch an. Werden hier wirklich Vogelhäuschen zum Füttern benötigt?

In einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung herrschen Monokulturen vor. Zwar sieht alles herrlich grün aus, aber vielfältige Pflanzen, die blühen und die Nahrungsgrundlage für Insekten bilden gibt es kaum. Alles was nicht als Kulturpflanze dient, ist Unkraut und wird vernichtet. Auch Insekten stören und werden vertrieben oder bekämpft. Auf dem Land haben wir eine sehr einseitige und monotone Kulturpflanzenlandschaft, wenige Insekten. Da kann ein Futterhäuschen für Vögel auf einmal zur wichtigen Nahrungsquelle werden.

Das gleiche Bild bietet sich in unseren Gartenanlagen. Es werden exotische Pflanzen gezogen oder es dominiert der gestutzte grüne Rasen (ohne Blumen, ohne Insekten). Was ist die Folge? Die Nahrungsgrundlage für die Vögel fehlt. Hier kann ein Vogelhaus abhilfe schaffen.

Es mangelt ganzjährig an Insekten und deren Larven. Besonders dramatisch wird die Situation, wenn der Nachwuchs heranwächst. In der Stadt ist dies nachvollziehbar. Aber auch auf dem Land, wo alles landwirtschaftlich monoton grün ist, haben die Vögel massive Probleme Nahrung für sich und den Nachwuchs zu finden. Teilweise verhungern die Jungvögel im Nest oder entwickeln sich nicht anständig. Aus diesem Grund ist es völlig richtig, ein Vogelfutterhäuschen zu kaufen und mit der Fütterung unserer einheimischen Vogelarten zu unterstützen.

 

Willst du ein Vogelhaus kaufen? Worauf musst du beim Vogel-Futterhaus achten?

Blaumeise an Vogelhäuschen

Ein Futterhaus gewährt wunderbare EInblicke in das Leben der Vögel. Hier eine Blaumeise auf Futtersuche. terragno / Pixabay

Erst einmal bedanke ich mich bei dir, dass du den Vögeln helfen willst. Mit einem kleinen Aufwand, indem wir ein Vogelhaus kaufen und die Futterstelle einrichten, können wir etwas Gutes für die Umwelt und den Arterhalt tun. Wir tun uns selbst aber auch etwas Gutes!

Lasst uns und unsere Kinder die Vögel beobachten. Unaufdringlich und fasziniert! Die Liebe zur Natur ist deren bester Schutz.

Es gibt verschiedene Modelle und Bauweisen. Ganz grob kann man sie unterteilen in Vogelhäuschen, die man mit Saugnäpfen direkt an das Fenster montieren kann und es gibt Modelle, die in einiger Entfernung auf einem Ständer platziert- oder aufgehängt werden. Alle Modellarten haben Vor- und Nachteile. 

Das Vogelhaus für die Anbringung an eine Fensterscheibe

Moderne Vogelhäuschen sind aus transparentem Plexiglas hergestellt und lassen sich mit einigen Saugnäpfen direkt an der Scheibe des Fensters montieren. Wenn alles hält, wie es soll, dann hat man die beste Gelegenheit live und ganz nah dabei zu sein, wenn die Vögel kommen und das Futter picken. Was für ein Erlebnis. Das gönne ich dir und vor allem jedem Kind.

Welches sind die Vorteile? In den allermeisten Fällen ist bei einer Fenstermontage die Erreichbarkeit durch Katzen und andere Räuber nicht gegeben. Es gibt für die Tiere keine Möglichkeit, unbemerkt aufzulauern und bis zur Futterstelle zu klettern. Das ist toll!

Es gibt aber auch Nachteile bei diesem Typ Vogelfutterhaus. Es ist gut geeignet für Vögel, die die Scheu vor dem Menschen etwas verloren haben. Das Vogelhäuschen zur Montage an das Fenster eignet sich deshalb sehr gut für den städtischen Bereich und es benachteiligt Vögel, die scheu sind.

Für Kinder, denen wir unsere Natur nahe bringen wollen, ist ein solches Vogelhaus zur Fenstermontage bestens geeignet. Vielleicht könnte man ja noch ein zweites aufstellen, etwas weiter entfernt, für unsere scheuen Vögel?

Die Montage des Vogelhauses an die Fensterscheibe erfolgt in den meisten Fällen mit Saugnäpfen. Dies kann bei einigen Fällen zu Problemen führen. Manchmal lösen sich die Saugnäpfe und das Futterhäuschen findet nur ungenügenden Halt.

 

Wir haben aber Tipps, mit denen die Montage an das Fenster in schwierigen Fällen gelingen kann, falls Probleme auftreten sollten. 

Tipps zur richtigen Vogelhaus - Montage mit Saugnäpfen an eine Scheibe
  1. Es klingt eigentlich einleuchtend, aber manchmal wird es vergessen: Vor der Montage des Vogelhaus an das Fenster vorher die Scheibe unbedingt reinigen. Am besten mit einem handelsüblichen Glasreiniger. Das Glas muss beim Anbringen der Saugnäpfe dann trocken sein.
  2. Bitte darauf achten, dass auch die Saugnäpfe sauber sind. Der kleinste Krümel oder Haar kann schon die Haftwirkung herabsetzen.
  3. Trick für die schwierigen Fälle! Falls es zu Problemen bei der normalen Anbringung kommt, hilft vielleicht dieser Tipp weiter. Bevor das Vogelhaus an das Fenster montiert wird, können die Saugnäpfe leicht (!) mit Haarspray eingesprüht werden. Keinesfalls so, dass sich Flüssigkeit ansammelt oder gar herunter läuft. Mit diesen besprühten Saugnäpfen dann die Montage an das Fenster vornehmen.
  4. Haarsprayrückstände lassen sich später beim Abbau leicht mit Glasreiniger wieder entfernen, da sie wasserlöslich sind.

 

Das Vogelhaus, frei stehend, auf einem Ständer

Frei stehende Futterplätze sind beliebt und sinnvoll. Alexas_Fotos / Pixabay

Das Vogelfutterhaus auf einem Ständer, wird gern in einigen Metern Entfernung vom Wohnhaus oder der Laube aufgestellt. Es gibt Bausätze, die alle notwendigen Teile enthalten und sehr schnell montiert werden können – auch von Laien. Der Vorteil dieser Vögelhäuschen ist, dass auch scheue Vogel Zugang zum Futter erhalten. Je weiter die Futterstelle vom Fenster entfernt steht, desto besser ist es. Umso weniger fühlen sich die Vögel durch den beobachtenden Mensch und die sich bewegende Gardine gestört. Die Platzierung des Vogelhäuschens mit einer Ständerkonstruktion sollte möglichst in einigen Metern Entfernung von Sträuchern und Bäumen erfolgen. Dann finden heranschleichende Katzen und andere Jäger wenig Deckung und werden von den Vögeln leicht bemerkt und können flüchten. Zugleich hat man eine gute Sicht auf die Vögel – es profitieren also beide Seiten.

Wann soll im Vogelhaus gefüttert werden?

Vögel sind Frühaufsteher. Das merkst du auch daran, dass im Frühling und Sommer schon bei beginnender Morgendämmerung die Vögel munter drauf los zwitschern. Die Vögel begeben sich schon sehr früh auf Nahrungssuche. Das kann in den Sommermonaten bedeuten, dass sie schon gegen 04:30 Uhr morgens unterwegs sind. Also viel früher als wir Spätaufsteher.

Deshalb ist es wichtig, das Futter im Vogelhaus bereits am Abend aufzufüllen und nicht erst spät am Tag für Nachschub zu sorgen. Einige Arten sind früher als andere Unterwegs und wir möchten ja nicht, dass einige leer ausgehen.

Eine frühe Fütterung ist aber auch im Winter notwendig. Gerade wenn die Nacht kalt war und die Vögel erwachen, ist der Nahrungsbedarf hoch. Die kalte Nacht war energiezehrend. Ein gehaltvolles Frühstück ist wichtig. Das gleiche gilt für den Abend. Hier gilt es sich noch für die Nacht den Magen zu füllen. Also sollten wir darauf achten, dass auch am Abend noch genügend Futter im Futterhaus bereit liegt.

 

Der Aufbau und die richtige Pflege des Vogelhauses

Das Holz der Vogelhaus sollte regelmäßig gepflegt werden. EIn Anstrich mit Leinöl ist zum Beispiel sinnvoll.

Das Holz des Vogelhäuschens sollte regelmäßig gepflegt werden. artursfoto / Pixabay

Die meisten verkauften Vögelhäuschen mit Ständer oder zum Aufhängen, sind aus Holz gefertigt. Dieses Naturprodukt ist der Witterung ausgesetzt und benötigt ein wenig Pflege, die aber sehr schnell erledigt ist.

Die Pflege beginnt schon beim Aufbau. Zwar werden alle Vogelhäuschen bereits fix und fertig imprägniert ausgeliefert, wer aber dennoch etwas weiter gehen will und das Holz zusätzlich schützen möchte, dem sei ein Anstrich auf der Basis von Leinöl oder anderen Pflegeölen empfohlen. Das funktioniert natürlich am besten, so lange das Haus noch nicht aufgebaut ist.

Ein- oder Zweimal im Jahr sollte man diese Behandlung wiederholen. Durch den Einsatz in freier Umgebung und Witterung bilden sich an einigen Stellen kleine Stellen mit Moos oder Algen. Das ist normal. Diese können mit einer harten Bürste oder Drahtbürste einfach entfernt werden. Danach das Holz gut trocknen lassen und wieder einen Schutzanstrich aus Leinöl oder anderen, für die freie Witterung geeigneten Mitteln, aufbringen und trocknen lassen. Das Leinöl bindet innerhalb weniger Tage an der Luft zu einem stabilen Film ab. Während dieser Zeit das Vogelfutterhaus bitte trocken lagern.

Bei regelmäßiger und richtiger Pflege wird man eine lange Zeit Freude an seinem Vogelhaus haben. Und die Vögel auch.

Wie sieht das ideale Futter aus? Was soll im Vogelhäuschen angeboten werden?

Meisenknödel und Blaumeise

Blaumeise an einem fetthaltigen Meisenknödel. Diese Nahrung ist gut im Winter geeignet. Filio / Pixabay

Die meisten von uns werden auf vorgefertigtes Futter aus dem Supermakt oder dem Baumarkt für eine Fütterung im Vogelhaus zurückgreifen. Die wenigsten haben die Möglichkeit ein individuell eingestelltes Futter bereitzulegen. Im großen Ganzen funktioniert das vorgefertigte Futter sehr gut. Besonders in der kalten Jahreszeit sind Körnerfutter und fetthaltige Körnerpasten und Knödel im Futterhaus sehr gut platziert und werden auch sehr gerne angenommen. 

Wir haben ja bereits davon gesprochen, dass eine Fütterung das gesamte Jahr hindurch ratsam ist. Die Bedürfnisse der Vögel wechseln aber saisonal bedingt. Im Frühling, während der Brutperiode sieht der Nahrungsbedarf der Vögel anders aus als im Winter.

Wenn die Vögel Brut zu versorgen haben, dann machen das die Elternvögel nicht mit Körnern oder Fett. Für die Brut nutzen sie Insekten bzw. tierisches Protein, das sie im Schnabel zu ihrem Nachwuchs transportieren.

Eine normale Körnerfütterung im Vogelfutterhaus ist auch während der Brutperiode sinnvoll. Die Elternvögel können dadurch ihren eigenen Hunger und Energiebedarf an der Futterstelle decken. Die durch die Monokulturen rar gewordenen großen Insekten können dann an die Jungen verfüttert werden. Wer mag, kann zur Brutzeit auch hochwertiges Proteinfutter im Vogelhaus anbieten. Die Möglichkeiten reichen von feinen Fleischstreifen, über Mehlwürmer bis hin zu Spezialnahrung, die es in gut sortierten Tierhandlungen oder Baumärkten gibt.

Welche Vögel können wir am Vogelhäuschen erwarten?

Die Blaumeise. Ein beliebter und hübscher Vogel am Vogelhaus

Die Blaumeise. Ein beliebter und hübscher Gast am Vogelhäuschen. wolfgang_vogt / Pixabay

Prinzipiell sind die meisten kleinwüchsigen Vogelarten gute Kandidaten für einen Besuch im Vogelhaus, wenn díe Nahrung auch ihrer natürlichen Ernährung entspricht. Eisvögel ernähren sich beispielsweise von kleinen Fischen und werden wohl eher ein sehr seltener Gast sein.

Die häufigsten Vögel am Futterplatz sind meist Sperlinge, Ammern, Amseln, Finken oder Rotkehlchen. Hier passt sowohl das Nahrungsangebot als auch die Darreichungsform des Futters auf einer ebenen Fläche. Beides entspricht dem natürlichen Verhalten dieser Tiere. Aber es gibt regional große Unterschiede in der Artenverteilung und du wirst bestimmt mit etwas Geduld sehr viel mehr Vögel kennenlernen, als die hier aufgezählten.

Vögel, wie die Buntspechte, Kleiber oder auch Meisen werden zwar auch einen Besuch abstatten, aber vermutlich weniger häufig. Diese Vögel bevorzugen hängende Futterplätze, auf denen sie dann ggf. auch Kopfüber herumturnen und picken können.

 

Die Hygiene im Vogelhaus

Als Naturfreund bist du um das Wohl der Vögel besorgt. Du bietest einen Futterplatz an, der vermutlich gerne von den Tieren angenommen wird und bei dem sich viel verschiedene Arten einfinden. Je mehr Tiere sich bei dir einfinden und unmittelbar Tier zu Tier kontakt haben oder sich indirekt, über die Sitz- und Pickflächen, begegnen, desto höher ist auch die Gefahr, dass sich Krankheiten ausbreiten können.

Zwar sind Wildvögel sehr robust, dennoch sollte man sich als Tierfreund auch seiner Verantwortung bewusst sein. Ein tägliches Reinigen der Futterfläche und des Vogelhauses wäre sicher übertrieben. Eine regelmäßige Säuberung des Futterplatzes ist jedoch angebracht und schnell erledigt.

Mit etwas warmer Seifenlösung und einer Bürste ist die Reinigung schnell erledigt. Wer möchte kann auch in größeren Abständen Desinfektionsmittel in das Wasser geben oder entsprechende Sprays verwenden. In diesem Fall achte bitte darauf, dass das Futter keinen Kontakt damit erhält.

Ein Vogelhaus bunt bemalt – die Vogelvilla

Neben den klassischen Modellen aus Holz gibt es auch die Vogelvilla. Das ist ein Vogelhaus das bunt bemalt ist und regional typische Formen und Anstriche zeigt hat. In der Herstellung ist eine Vogelvilla natürlich aufwändiger als ein normales Futterhäuschen. Dies macht sich auch im Preis bemerkbar. Der Vorteil eines bunt bemalten Vogelhaus ist, dass die Lackierung das Holz sehr gut schützt. Normale Holzmodelle sind meist lediglich durch eine Holzlasur geschützt. Eine qualitativ hochwertige Lackierung, wie bei einer Vogelvilla kann zu einer längeren Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit führen. 

Wir haben zu Beginn der Seite einige schöne und empfehlenswerte Modelle einer Vogelvilla herausgesucht.

Die Futterstation und Futtersäule als Alternative zum Vogelhaus

Eine elegante und zweckmäßige Alternative zum Vogelhaus sind die sogenannten Futtersäulen. Sie werden meistens hängend in Büschen und Bäumen montiert. Die Montage ist sehr schnell und einfach erledigt und im Handumdrehen ist ein Futterplatz für die Vögel geschaffen. Die Futtersäulen sind sehr günstig in der Anschaffung. Sie sind sehr robust und Witterungsbeständig. In den meisten Fällen sind sie einfacher zu reinigen und weniger Arbeitsintensiv verglichen mit den Vogelhäusern.

Es gibt zwei verschiedene Ausführungen der Futtersäulen. Zum einen gibt es Futtersäulen, die vorwiegend aus einen groben Metallgeflecht bestehen und zur Aufnahme von Meisenknödeln oder Fettfutter dienen. 

Die zweite Version ist aus einem engmaschigen Drahtgitter oder Plexiglasröhre als Futterdepot gebaut und kann mit losem Körnerfutter befüllt werden.