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Körner, ein unentbehrliches Werkzeug für deine Werkstatt

Körner: seine Funktion, Verwendung und warum du einen Körner kaufen solltest

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Körner sind unentbehrliche Werkzeuge, um durch ein Versetzen oder Abrutschen des Bohrers zu vermeiden. Körner sind vielfältig einsetzbar, lange haltbar und kann man für wenig Geld kaufen.

Der Körner wird vor allem auf Metalloberflächen angewendet. Die Oberfläche der Metalle ist sehr glatt und wenn man das Metall Bohren möchte, rutscht der Bohrer meist darauf ab und wandert auf dem Werkstück unkontrollierbar umher. Man erhält ohne eine vorherige Körnung nur sehr ungenaue Bohrungen.

Mit einem Körner kann man durch Schlagkraft eine kleine kegelförmige Vertiefung auf der Metalloberfläche erzeugen. Aus dieser kleinen Vertiefung kann dann der Bohrer wesentlich einfacher an der Position gehalten werden. Die Bohrungen gelingen genau und Präzise.

Der Vorgang des Körnerns wird auch Ankörnern bezeichnet. Die in das Material getriebene Vertiefung wird hingegen als Körnung bezeichnet.

Beim Ankörnern arbeitet man meist die Bohrpunkte mit einer Anreißnadel ab. Mit einer feinen Nadel bzw. einem Stift aus Hartmetall wird der Bohrpunkt in Form eines kleinen Kreuzes und Zuhilfenahme eines Stahllineals in das Material geritzt. Im Schnittpunkt findet dann der Körner genug halt um seinerseits nicht durch den Schlag zu verrutschen. Nach dem Körnern erfolgt dann die eigentliche Bohrung.

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Woraus besteht ein Körner?

Körner müssen durch Schlagwirkung Vertiefungen im meist metallischen Werkstück hinterlassen. Aus diesem Grund bestehen Sie zumeist auf speziellen widerstandsfähigen harten Legierungen mit einer Kegelförmigen Spitze. Manchmal wird auch nur die Spitze des Körners aus dem meist teuren gehärteten Material hergestellt, der Rest des Körners besteht aus normalem Werkzeugstahl. Beide Varianten sind gut und zuverlässig.

Welche Arten von Körnern gibt es?

Je nach Anwendungsfall unterscheiden sich die Körner in ihrer Größe bzw. Länge und im Durchmesser der Körnerspitze. Für feinmechanische Arbeiten sind die Werkzeugdurchmesser sehr fein – meist nur wenige Millimeter. Entsprechend fein ist in diesem Fall auch die Spitze gearbeitet. Die meisten Spitzen dieser Art beginnen bei 1 bis 1,5 mm. Der Durchmesser dieser Körner beträgt dann üblicherweise. Große Körner haben Spitzen mit einem Durchmesser von bis zu 6 mm und mehr.

1. Der einfache Schlagkörner, manueller Körner

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Die einfachste Art des Körners ist ein Hartmetallbolzen mit einer Spitze aus Hartmetall. Er ist groß genug, um ihn in der Hand zu halten. Der Vorgang des Körnerns wird durch einen Schlag mit einem Hammer durchgeführt. Je härter der Schlag ausgeführt wird, desto tiefer ist die Einkerbung im Werkstück.

Je nach Werkstück, Blechstärke und Material des zu körnernden Materials kommen verschieden große Körner zum Einsatz. Meist ist der Schaft und das Handstück einheitlich geformt. Unterschiedlich sind die Spitzen der jeweiligen Körner ausgebildet und geformt. Den passenden Körner findet man, wenn man den Durchmesser des Bohrer mit der Spitze des jeweiligen Körnerwerkzeugs vergleicht.

Mit etwas Übung an unterschiedlichen Materialien und unter der Variierung der Schlagkraft mit dem Hammer findet man schnell das richtige Gefühl, wie der Körner eingesetzt werden muss. Zögerlich sollte man nicht sein. Die Hartmetallspitze des Körners ist sehr widerstandsfähig zäh.

2. Der automatische Körner, auch Federkörner oder selbstauslösender Körner

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Der automatische Körner ist in der Anwendung wesentlich einfacher als der normale Körner. Er besteht aus einer Hartmetallspitze, die mit einer Feder in einem Handgerechten runden Griffstück eingearbeitet ist. Durch aufdrücken des Körners auf den Werkstoff spannt sich die Feder und entlädt ihre Energie ab einem bestimmten Spannungspunkt durch Schlag auf die Spitze. Ein Hammer ist herfür nicht mehr notwendig. Oft die die Schlagkraft bei einem automatischen Körner einstellbar und lässt sich somit präzise regulieren. Diese Funktion ist sehr hilfreich, wenn man verschiedene Materialien wie Plastik und Metall mit der angemessenen Stärke körnern möchte.

Das Gehäuse der automatischen Körner besteht bei günstigen Modellen oft aus einem Leichtmetall – meist Aluminium. Hochwertigere automatische Körner haben einen Griffteil aus Stahl. Die Hartmetallspitze kann bei fortschrittlichen Modellen getauscht werden und optimal an den Anwendungszweck angepasst werden.

3. Körner mit Zentrierglocke

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Der Körner mit Zentrierglocke ist eine spezielle Ausführung des Körners. Der Hartmetallkörner wird dabei innerhalb eines hohlen Kegels geführt. Er sitz in diesem genau mittig. Man benutzt den Körner mit Zentrierglocke für das Anreißen bzw. Körnern von runden und zylindrischen Werkstücken. Durch seine Form und mit Hilfe der Zentrierglocke ist diese Art von Körner selbst zentrierend und liefert auf einfachste Art und Weise sehr genaue zentrierte Markierungen.

Sonderformen existieren auch zum Ankörnern von Rohren und anderen rund geformten Werkstücken auf der runden bzw. gebogenen Seite des Werkstückes. Hier ist die “Glocke” nur als Gabel ausgeführt, die über das Rohr geführt wird und damit einen sicheren Halt des Körners gewährleistet und zudem sicher zentriert werden kann.

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